Wie erreicht man Menschen nachhaltig? Teil 2

Mit Fakten schafft man im Hirn keine langanhaltenden Fakten. Für alle Menschen, die überzeugt sind, ihre Welt über Fakten zu steuern, wird es jetzt hart. Wir sind als Mensch nicht in der Lage, unsere Welt über Fakten und die Welt des Rationalen zu steuern. Wir sind ganz einfach Gefühlstiere. Merken wir beispielweise, wenn wir uns den kleinen Zeh stoßen. Da wird uns rasant klar, zu welchen Gefühlen wir fähig sind.

Viele von euch werden sich daran erinnern, wie schmerzhaft so ein kleiner Körperteil auf falsches Verhalten (unvorsichtig barfuß oder in Socken durch einen Raum gehen) reagiert und wie lange der kleine Zeh sich schmerzhaft in Erinnerung bringt. Die meisten Menschen können sich auch ausgezeichnet an ihre Urlaube erinnern, egal, wie lange sie schon vorbei sind. Hier ist der Grund fast immer die Häufung von intensiven Gefühlen und nicht die faktenlastige Aufzählung von Zahlungsbelegen.

Damit sich Menschen Informationen besser merken können, MÜSSEN wir in ihnen Gefühle auslösen. Gefühle löst du am einfachsten aus, wenn jeder deiner Gesprächspartner sich deine Erzählung vorstellen kann.

Mach dir mal ein paar Gedanken zu deiner Arbeit:

Was machst du beruflich und wie kannst du das mit einer einfachen Geschichte erzählen?

Welche Vorteile hat der andere Mensch von deiner Arbeit?

Warum machst gerade du deine Arbeit besonders gut?

Und zu deiner Person:

Was macht dich als Mensch aus?

Was macht dich zu einer Bereicherung der Gesellschaft?

Was wirst du in deinem Leben noch erreichen?

Sobald du diese Punkte gefunden hast, fasse sie in einer Erzählung zusammen und sei fasziniert davon, wie viele Menschen sich deine Erzählung merken können.


Weiter geht es dann in Teil 3.




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